
Stephan Sigg (24) lebt, schreibt und schläft in Rheineck (Ostschweiz), besuchte die Kantonsschule in Heerbrugg mit Schwerpunkt Latein, ist viel mit dem Zug unterwegs, regelmässig im Kino anzutreffen, schloss 2007 sein Theologiestudium in Chur ab. In seiner Freizeit ist er für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Online-Magazine tätig. Lange Zeit leitete Stephan Sigg die Ministranten-Gruppe seiner Heimatpfarrei und eine selbstgegründete Kindertheatergruppe. Seit 2007 engagiert er sich beim Fair-Trade-Verein "terrafair".
Stephan Sigg schreibt seit der Primarschule. Zuerst Gedichte und Kurzgeschichten, später auch längere Erzählungen, Romane und Theaterstücke. Mit seinem Debüt "Ein Dezembertraum" sorgte er im Herbst 2000 für grosses Medieninteresse und wurde zu zahlreichen Lesungen eingeladen. Auch der Roman "LebensHalt" (erschienen Herbst 2001) und die Krimi-Satire "Der letzte Weihnachtsmann" stiessen auf positives Echo. Seit Sommer 2005 hat Stephan einige Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht - u.a. "Emmas SchokoLaden", ein Buch über den Fairen Handel, oder "Treibstoff" - ein modernes Gebetsbuch. Daneben hat er auch erste Gehversuche im Hörspielbereich gemacht (z.B. das Dialekt-Hörspiel "De fremdi Dackel").
Verrückt & überraschend
Seither hat Stephan, zu dessen Lieblingsmusik Künstler wie Sabrina Setlur, Lene Marlin oder Lunik zählen und im Kino am liebsten verrückte Komödien aus Skandinavien (101 Reyjkjavic, You the living) anschaut, zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte in verschiedenen Anthologien in Deutschland und in der Schweiz veröffentlicht.
Stephans Geschichten beschäftigen sich oft mit Personen, die etwas Verrücktes erleben, durchgeknallt sind oder plötzlich mit einer völlig unerwarteten, grotesken Situation konfrontiert werden. Stephan Sigg will seine Leser unterhalten, zum Lachen bringen, aber gleichzeitig auch zum Nachdenken anregen. Dabei geht es oft sehr zynisch, sarkastisch und auch makaber zu und her. Beim Schreiben schreckt Stephan Sigg vor (fast) nichts zurück. Humor und Ernst geben sich die Klinke in die Hand. In seinen Kinderbüchern wiederum erleben die Protagonisten aufregende Dinge, setzen unkonventionelle Ideen in die Tat um und sagen oft - im Stil von Astrid Lindgrens Helden - den Erwachsenen, wo's lange geht.
Auch für Kinder & Jugendliche
Auf positives Echo stossen auch Stephan Siggs abwechslungsreiche Lesungen, die den Schweizer Jungautoren schon in zahlreiche Orte in der Schweiz, Deutschland und Österreich geführt haben. Stephan Sigg will gerade jungen Menschen zeigen, wie viel Spass Literatur bereiten kann.

